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Winterblüher

10.12.2020

Jetzt ist die Zeit, wo die sogenannten Winterblüher voll auf ihre Kosten kommen. Denn sie sind etwas Besonderes, da blühende Pflanzen im Winter rar sind. Manchmal muss man auch sehr genau hinschauen, wie zum Beispiel bei der „Winterkirsche“ (Prunus x subhirtella), die weiß blüht. Ist der Baum groß, kann man die kleinen Blüten nur gegen den Himmel sehen und der ist oft wolkenverhangen.

Ganz anders bei der „Winterblüte“ (Siehe Foto). Dieser außergewöhnliche winterblühende Strauch hat blassgelbe Blüten, die außerdem noch einen zarten, würzigen Duft verbreiten. Das ist eine Eigenschaft der meisten Winterblüher, da dies im Winter die beste Möglichkeit ist, Insekten anzulocken. Auch die verschiedenen Winterschneeballarten (Viburnum x bodnantense, Viburnum farreri, Viburnum carlesii) glänzen nicht nur durch ihre rosa oder rosaweißen Blüten, sondern auch noch durch ihren verführerischen Duft.

Auch bei den strauchartigen Heckenkirschen gibt es einen duftenden Winterblüher. Die Heckenkirsche (Lonicera x purposii) bringt zwischen November und März immer wieder duftende, cremigweiße Blüten hervor.

Eine bei uns eher bekannte, winterblühende Pflanze ist der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum). Diese Kletterpflanze besticht durch ihre leuchtend gelben Blüten, welche an fast blattlosen Trieben mit quadratischem Querschnitt über den ganzen Winter blühen.

Neben Sträuchern und Bäumen gibt es auch Stauden, die ihre Blütezeit in den Winter gelegt haben. Dazu gehören u.a. das winterblühende Alpenveilchen (Cyclamen coum) mit seinen leuchtend karminrosa Blüten oder die Christrose (Helleborus orientalis), die es aufgrund umfangreicher Züchtungen in den verschiedensten Farben gibt.

Dies sind nur ein paar der im Winter blühenden Pflanzen. Vielleicht kann ich hiermit eine Anregung geben, auch im Winter mit offenen Augen durch die Städte und Gemeinden zu gehen und den einen oder anderen Blick über den Gartenzaun zu werfen. In der freien Landschaft wird man diese Pflanzen eher nicht zu Gesicht bekommen, da sie bei uns nicht heimisch sind.
 


Winter - Die Zeit der Ideen

06.11.2020

Für Gartenliebhaber ist der Winter die Zeit der Ruhe. Das laufende Gartenjahr ist zu Ende, die Geräte und Werkzeuge stehen im Schrank, die Samentütchen für das neue Jahr sind gefüllt und die Knollen der nicht winterharten Blumen im Keller in Sicherheit gebracht.

Jetzt ist die Zeit, sich über das neue Gartenjahr Gedanken zu machen. Sollten Um- oder Neugestaltungen im kommenden Jahr anstehen, bietet der Winter die beste Gelegenheit für die erforderlichen Planungen. Man hat genügend Zeit, sich alles in Ruhe zu überlegen oder sich beraten zu lassen und überbrückt die Wochen, bis man im Frühjahr wieder neu loslegen kann.

Noch wichtiger ist die winterliche Planungsvorbereitung, wenn eine Garten- und Landschaftsbaufirma mit der Umgestaltung betraut werden soll. Da die Auftragsbücher zur Zeit gut gefüllt sind, lohnt es sich, noch im Winter mit den fertigen Plänen oder den Ausschreibungsunterlagen bei den Firmen vorstellig zu werden und Angebote einzuholen. So kann dann im Frühjahr mit der Umgestaltung begonnen werden und Sie haben gute Chancen, den neuen Garten noch im laufenden Jahr nutzen zu können.
 


Gartentipps für den Winter

02.10.2020

Bis März ist Zeit, Bäume und Sträucher sowie Rosen und Stauden zurückzuschneiden.
Eine Ausnahme bilden die Winterblüher und frühblühenden Gehölze wie z.B. Winterjasmin (Jasminum nudiflorum), Forsythie (Forsythia), Kornelkirsche (Cornus mas), Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum). Diese werden nach der Blüte zurückgeschnitten.

Immergrüne Gehölze, wie z.B. Glanzmispel (Photinia), Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Buchsbaum (Buxus) müssen auch im Winter gelegentlich gegossen werden. Diese Pflanzen verdunsten vor allem bei Sonnenschein auch im Winter Wasser über die Blätter. Bei langen Frostperioden kann das zum Vertrocknen und Totalausfall der Pflanzen führen.

Genießen Sie in der ruhigen Winterzeit den, besonders bei Schnee und Frost, herrlich anzuschauenden Garten. Besonders zur Geltung kommen jetzt der Habitus, die Früchte, vertrocknete Blütenstände und die Rinde der Gehölze.